Die matelso platform bietet umfangreiche Möglichkeiten, relevante Daten und Informationen über Webseitenbesucher, deren Verhalten sowie deren Aktionen zu erfassen und strukturiert zu speichern. In vielen Anwendungsfällen besteht jedoch der Wunsch, diese Daten nicht ausschließlich innerhalb der Plattform zu nutzen, sondern zusätzlich in Drittsysteme zu übertragen – beispielsweise in CRM-Systeme zur Kontaktverwaltung, Analysesysteme zur Kampagnenoptimierung oder auch in einfache Tabellenlösungen wie Excel oder Google Sheets.
Mit dem Data Distributor stellt die matelso platform genau diese Funktionalität bereit: Daten können an externe Systeme gesendet, von ihnen abgerufen oder für bestimmte Ereignisse – etwa den Versand von E-Mails – genutzt werden.
Dieser Artikel zeigt anhand eines praxisnahen Beispiels, wie Sie den Kontaktanzeigenamen (Vor- und Nachname) sowie den Auftragswert (benutzerdefiniertes cData-Feld an Konversationen) an ein Google-Sheet-Dokument übermitteln.
Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Folgenden. Zusätzlich steht Ihnen ein Video mit allen Details zur Verfügung:
Schritt 1: Data-Distributor-Konfiguration öffnen
Um den Versand von Daten aus der matelso platform einzurichten, erstellen wir zunächst eine neue Data Distributor Konfiguration.
Navigieren Sie dazu über den Menüpfad:
Konfigurationen → Data Distributor
Dort erhalten Sie eine Übersicht über bereits bestehende Konfigurationen und können neue Konfigurationen erstellen.

Schritt 2: Namen, Trigger und Event definieren
Vergeben Sie zunächst einen aussagekräftigen Namen für Ihre Konfiguration.
Anschließend wählen Sie:
Trigger
Die Entität, die den Prozess auslöst – z. B. eine Konversation, ein eingehender Anruf, ein Kontakt u. v. m.
Event
Die konkrete Aktion, die am Trigger ausgeführt werden muss, damit die Konfiguration greift – etwa der Abschluss einer Konversation oder das Erstellen bzw. Aktualisieren eines Kontakts.

Schritt 3: HTTP-Push konfigurieren
Für das Beispiel nutzen wir einen HTTP Push mit der Methode POST.
Geben Sie das Protokoll, den Host sowie den Pfad des Zielsystems ein.
Definieren Sie anschließend den HTTP-Body, der die gewünschten Daten enthält – in diesem Fall der Kontaktanzeigename und der Auftragswert.

Schritt 4: Konfiguration überprüfen
Navigieren Sie mit Weiter durch die verbleibenden Schritte, bis die Zusammenfassung erscheint.
Überprüfen Sie dort nochmals alle Angaben, bevor Sie die Konfiguration speichern.

Ergebnis
Sobald die Konfiguration aktiv ist, werden nach jeder abgeschlossenen Konversation automatisch der Anzeigename des Kontakts sowie der Auftragswert an das hinterlegte Google-Sheet-Dokument gesendet.
Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie die Ausführung der Konfiguration nur unter bestimmten Bedingungen zulassen, lesen Sie gerne den Artikel: Hier
Google Sheets dient in diesem Beispiel lediglich als Platzhalter für ein beliebiges Drittsystem. Grundsätzlich können Sie Daten an jedes System senden, das einen entsprechenden API-Endpunkt bereitstellt.
