Bei Antik Seider fällt die Kaufentscheidung fast immer im Telefonat. Rund 60 Prozent aller Anfragen kommen als Anruf herein. In Google Analytics 4 (GA4) und Google Ads tauchten genau diese Anrufe aber nirgends auf. Zusammen mit der Agentur Master of Search GmbH und dem Call Tracking von matelso hat der Ankauf-Spezialist das geändert. Seit der Umstellung optimiert das Unternehmen seine Kampagnen auf echte Leads statt auf reine Klicks.
Auf einen Blick
- Unternehmen: Antik Seider, Ankauf von Antiquitäten, Edelmetallen und Nachlässen
- Agentur: Master of Search GmbH
- Technologie: matelso Call Tracking, seit Dezember 2025
- Ergebnis: +170% ROAS, +48% Conversion-Rate, +96% Impression-Share
- 44 Prozent der Google-Ads-Conversions laufen heute über Anrufe
Inhaltsangabe
Das Problem: Warum Anrufe in Google Ads unsichtbar bleiben
Warum bei Antik Seider das Telefon zählt

Antik Seider kauft an, was aus Nachlässen und Sammlungen kommt: Goldschmuck, Münzen, Silberbesteck, Luxusuhren, Gemälde, Porzellan. Seit 17 Jahren, zertifiziert im Deutschen Gutachter- und Sachverständigenverband. Wer eine komplette Sammlung oder einen Nachlass abgeben möchte, füllt dafür kein Formular aus. Man ruft an, stellt Fragen, vereinbart einen Termin. So entstehen rund 60 Prozent aller Anfragen des Unternehmens am Telefon.

“Der Großteil unserer Anfragen läuft übers Telefon. Genau da hatten wir vorher keinen Überblick, welche davon wirklich etwas bringen. Seit wir mit matelso arbeiten, sehen wir endlich, was ein Anruf tatsächlich wert ist und die Anfragen sind spürbar passender geworden. Für uns war klasse, dass sich die guten Leads jetzt direkt an Google zurückmelden lassen. So investieren wir unser Budget dort, wo es sich für uns wirklich lohnt.”
– Katharina Seider, Geschäftsführerin, Antik Seider
Der blinde Fleck in den Kampagnen
Google Ads erfasste bis dahin nur eines: den Klick auf die Telefonnummer. Was aus dem Anruf wurde, blieb offen. Ein qualifizierter Lead? Ein echter Auftrag? Niemand konnte es sagen. Die Anrufe waren eine Black Box.
Für die Steuerung der Kampagnen war das ein echtes Handicap. Das Gebotssystem (Smart Bidding) optimierte auf Klicks, nicht auf Aufträge. Und im Ankauf von Gold und Edelmetallen sind die Keywords stark umkämpft, die Klickpreise entsprechend hoch. Es kamen also viele Anrufe herein, die nichts brachten, ohne dass sich dagegen etwas machen ließ.
„Es war nicht möglich, die Lead-Qualität zu verbessern und eine Grundlage für die Skalierung der Kampagnen zu schaffen.“
— Lennart Pohle, Senior Online Marketing Manager, Master of Search GmbH
Die Lösung: Call Tracking für Google Ads
Den Anstoß gab die Agentur Master of Search GmbH. Seit Dezember 2025 läuft das Call Tracking von matelso. Statt des Klicks zählen jetzt angenommene Anrufe und qualifizierte Leads samt Auftragswert als primäre Conversions in Google Ads. Damit fließt der tatsächliche Wert eines Anrufs zurück ins Gebotssystem.
Was umgesetzt wurde
- Angenommene Telefonanrufe als Conversion in Google Ads
- Qualifizierte Leads mit hinterlegtem Auftragswert
- Wertbasierte Aussteuerung, die auf Umsatzpotenzial statt auf Klickmengen optimiert
Den größten Hebel sieht die Agentur in der Lead-Qualifizierung mit übermitteltem Auftragswert. Erst dadurch weiß das System, welcher Anruf wirklich Umsatz bedeutet.
„Die Idee von Master of Search GmbH, zu matelso zu wechseln, fand ich klasse. So lassen sich die Leads qualifiziert an Google zurückmelden.“
— Katharina Seider, Geschäftsführerin, Antik Seider
Live in zwei Tagen
Die Einrichtung war nach rund zwei Tagen abgeschlossen. Onboarding, Support und von matelso gelieferte Knowledge Base halfen dabei, die passenden Einstellungen für den Anwendungsfall zu finden.
Ganz reibungslos lief es nicht, und das gehört zur Geschichte dazu. Beim Setup trugen viele verpasste Anrufe den Status „Success“, hatten aber keine Bewertung hinterlegt. Zunächst war unklar, ob die Bandansage hakte oder ein technischer Fehler vorlag.
Die Erkenntnis:
Der matelso Support ging dem gemeinsam mit der Agentur nach. Es handelte sich um verpasste Anrufe, die erst nach erfolgreichem Rückruf bewertet wurden. Danach passte das Bild.
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Das Ergebnis: +170% ROAS mit messbaren Anruf-Conversions – dank matelso Call Tracking
Seit der Umstellung wirken die Zahlen auf den ersten Blick gemischt. Auf den zweiten ergeben sie ein klares Bild.
| Kennzahl | Veränderung |
|---|---|
| Conversion-Rate | +48 % |
| Impression-Share | +96 % |
| ROAS | +170 % |
| Cost per Lead | +40 % |
| Klicks | −45 % |
| Impressionen | −60 % |
Warum weniger Klicks hier ein gutes Zeichen sind
Zwei Werte lassen kurz stutzen: ein höherer Cost per Lead und deutlich weniger Klicks. Beides ist so gewollt!
Cost per Lead +40%:
Gezählt wird nicht mehr der Klick auf die Telefonnummer, sondern der Anruf, der über matelso wirklich zustande kam. Weniger Conversions, dafür wertvolle. Der höhere Preis pro Lead steht für einen echten Lead statt für einen bloßen Klick.
Klicks −45%, Impressionen −60%:
Hier wirkt das geschärfte Keyword-Set. matelso zeigt, welche Suchbegriffe qualifizierte Anfragen bringen. Weniger Anzeigenklicks, mehr passende Leads und in den relevanten Auktionen ein um 96 Prozent höherer Impression-Share.

„Unsere Aufgabe ist es, aus dem Werbebudget unserer Kunden echten Umsatz zu machen, nicht nur Klicks. Genau da war das Telefon lange ein blinder Fleck: Wir haben Kampagnen ausgesteuert, ohne zu wissen, welcher Anruf am Ende zu einem Auftrag führt. Mit dem Call Tracking von matelso schließen wir diese Lücke, spielen den Wert qualifizierter Anrufe zurück an Google Ads und optimieren auf tatsächliche Geschäftschancen. Für uns als Agentur ist das der entscheidende Unterschied zwischen ‚wir vermuten, dass es wirkt‘ und ‚wir können den Erfolg belegen‘.“
— Christoph Mohr, Inhaber und Online-Marketing-Experte, Master of Search GmbH
Vom Raten zur planbaren Steuerung
Heute kommen 44 Prozent aller über Google Ads erfassten Conversions über angenommene Anrufe. Als Ergebnis war dieser Bereich vorher nicht messbar.
Für die Agentur lag darin die eigentliche Überraschung: wie genau sich Leads seitdem nach ihrem tatsächlichen Wert einordnen lassen. Auf Unternehmensseite zeigt sich der Effekt handfester, die Anfragen sind spürbar passender geworden. Der größte Gewinn ist aber die Planbarkeit. Antik Seider steuert den Umsatz jetzt nachweisbar über Google Ads, statt zu raten, ob sich das Budget rechnet.

„Wir können den Umsatz jetzt nachweisbar mit Google Ads skalieren und müssen nicht mehr raten, ob sich die Maßnahmen rentieren.“
— Lennart Pohle, Senior Online Marketing Manager, Master of Search GmbH
Fazit: Was andere Unternehmen von Antik Seider lernen können
Die Geschichte von Antik Seider handelt im Kern nicht von Antiquitäten. Sie handelt von einem Muster, das für viele Branchen gilt: Der Abschluss passiert am Telefon, das Marketing misst aber nur, was auf dem Bildschirm klickbar ist. Wer diese Lücke schließt, gewinnt die Steuerbarkeit über seine Kampagnen zurück.
Die wichtigsten Learnings aus dem Call Tracking Projekt
- Wenn ein relevanter Teil der Abschlüsse am Telefon entsteht, gehört das Telefon ins Conversion-Tracking. Sonst optimiert Google Ads an der eigentlichen Wertschöpfung vorbei.
- Nicht die Menge der Conversions entscheidet, sondern ihr Wert. Weniger Klicks und ein höherer Cost per Lead (CPL) können ein Fortschritt sein, solange dahinter echte Aufträge stehen.
- Erst mit einem belegbaren Anrufwert wird Skalierung planbar. Budget lässt sich dann gezielt dort erhöhen, wo nachweislich Umsatz entsteht.
So übertragen Sie das auf Ihr Unternehmen
Der Weg von Antik Seider lässt sich in wenigen Schritten nachgehen:
Besonders lohnt sich das für Branchen mit beratungsintensivem, telefonischem Geschäft. Kanzleien und Steuerberatungen, Handwerksbetriebe, Gesundheitsdienstleister, Autohäuser oder Immobilienanbieter erkennen ihr eigenes Modell hier schnell wieder.




